VAU-MAX.de Tuning Show 2016

Wir waren am Sonntag in Hattingen bei der 2. VAU-MAX.de Tuning Show auf dem Gelände des LWL Industriemuseums Henrichshütte. Aufbruch war gegen 9:30 Uhr an unserer Stammwerkstatt in Heimersheim. Google hat etwa 1,5 h Fahrtzeit prophezeit. Eine Prophezeiung die sich bewahrheiten sollte. Bis auf ein bisschen Stau beim Zusammentreffen mehrerer Autobahnen lief alles glatt. Da es teilweise keine Tempolimits gab, konnte man angenehm mit 160 km/h dahingleiten.

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An der Einfahrt der erste Schock, lachte uns doch ein großes „Platz voll“ Schild an. Die Einfahrt liegt an einer Kreuzung und die Straße gegenüber der Einfahrt musste kurzerhand für die Warteschlange herhalten. Zum Glück ging es schneller als erwartet voran und nach knapp 10 Minuten standen wir an der Kasse. Danach ging es durch einen schmalen Tunnel auf das Gelände. Hier gab es noch mal einen kleinen Stau bis alle eingewiesen waren. Genug Zeit die Fahrzeuge links und rechts der Zufahrt zu begutachten. Soweit ich das mitbekommen habe, war das auch der VIP Bereich. Naheliegend, da man dort nicht zugestellt werden konnte und jeder daran vorbei musste.

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Auf dem Weg Richtung Parkplatz zogen an der linken Seite Burger, Currywurst, Pizza und Eis vorbei, während auf der rechten Seite die Getränke und die Bühne waren. Und natürlich noch mehr Fahrzeuge. Wir haben einen Platz ziemlich am Ende des Geländes bekommen direkt am Spielplatz. Ein guter Platz meiner Meinung nach, hier war es nicht so staubig wie auf dem großen Schotterplatz und es gab Schatten. Dafür gab es auch weniger „Laufkundschaft“.

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Bei der ersten Runde über den Platz haben wir gleich ein paar bekannte Autos und Gesichter gesehen. Natürlich  gab es auch eine Menge bis dato unbekannte Fahrzeuge zu begutachten. Bis man einmal überall lang gelaufen ist, ist man schon eine Weile unterwegs. Zumal sich viele Exponate geschickt zwischen den Bauten versteckt hatten. Von diesen Plätzen hatte das Gelände einige zu bieten. Schließlich steht so ein Hochofen ja nicht wie ein Grill auf der grünen Wiese, sondern es bedarf einer umfangreichen Infrastruktur drumherum. Riesige Rohrleitungen, Tanks, Gleise, Transportbänder und eine Menge Dinge deren Namen ich nicht einmal kenne. So etwas muss man glaube ich einmal in Betrieb gesehen haben.

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So langsam stellte sich ein leichtes  Hungergefühl ein. Also ab Richtung Bühne zu den fahrbaren Küchen. Ein wenig verwundert waren wir schon über zwei Buden für Currywurst. Wir haben uns für die mit der kurzen Schlange gestellt. Warum die kürzer war, wurde uns bei der Bestellung klar. Vegane Currywurst. Nuja warum nicht mal probieren. Optisch ok, Geschmack auch, aber die Konsistenz war irgendwie…naja nicht Wurst halt. Hatte mehr was von einem Rührteig, der nicht ganz gebacken ist. Fans werden wir da wohl nicht von 😉

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Während wir uns mit koffeinhaltiger Brause versorgten, haben wir die Aktivitäten an der Bühne verfolgt und die Chance auf einen Pokal gewittert. Beim schmalsten Reifen stand die Messlatte bei 185mm. Da wäre mit einem 175er ja noch etwas zu holen. Leider kam uns ein kleiner Fiat mit 155ern dazwischen. Schade, wäre ein schönes Andenken gewesen. Nach der Pokalverleihung herrschte allgemeine Aufbruchstimmung, schließlich war sie auch das offizielle Ende der Veranstaltung. Davon haben wir uns anstecken lassen und sind Richtung Heimat aufgebrochen. Die Heimfahrt verlief wie die Hinfahrt ohne Zwischenfälle und angenehm zügig 🙂

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