The Hype. Presented by Nifty

Es ist Sonntag. Es ist kurz nach 8 Uhr und gefühlte 10° C warm, oder kalt, wie man will. Ich komme gerade vom Geldautomaten, schließlich gilt es eine Cocktailbar zu plündern. Wobei es bei dem Wetter besser ein Glühweinstand wäre. Kurz vor der Automatiktür der Bank vernehme ich das typische Geräusch, welches vier freiansaugende Zylinder erzeugen. Mein Taxi naht. Der überaus gut gelaunte Fahrer begrüßt mich und nach einer kurzen Streckenbesprechung brechen wir auf Richtung Diez.

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An einen Baggersee. Im Oktober. Da muss man schon einen Nagel im Kopf haben, wenn man sich bei dem Wetter auf die Luftmatratze schwingt. Zum Glück haben wir keinen Nagel im Kopf, nur Benzin im Blut. Wir fahren nicht zum schwimmen, sondern wir möchten uns exquisit veredelte Autos ansehen. Nifty hat zu The Hype an den See geladen, da sagen wir natürlich nicht nein.

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Wir schlagen ein weiteres Mal den Weg Richtung Limburg ein. Leider hat es zwischendurch paarmal geregnet, da hätte man sich die Putzerei am Vortag sparen können 🙁 Ansonsten verlief die Hinfahrt ereignislos.

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In Diez wurden wir am Kreisverkehr kurz vor dem Ziel schon freundlich empfangen und uns wurde die richtige Richtung gewiesen. Nachdem wir möglichst leise, also so leise wie es mit einer Einzeldrossel halt geht, durch das Wohngebiet geschlichen sind, wurden wir am Fuße des Berges freundlich von weiteren bekannten Gesichtern empfangen. Nach Prüfung unserer Identität und Zutrittsberechtigung wurden wir eingewiesen. Also auf dem Parkplatz.

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Wir hatten einen Platz mit der Sonne im Nacken und einem Steilhang gegenüber. Neben uns standen zwei entspannte Herren mit ihrem reichlich tiefer gelegten Mercedes T-Modell. Die Zufahrt im Blick konnten wir den Anblick der eintreffenden Autos genießen. So muss das sein, auf dem Stuhl rum lümmeln und die Leckerchen mundgerecht präsentiert bekommen 😉

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Apropos Leckerchen, die gab es natürlich nicht nur fürs Auge. Natürlich war auch für die Gaumenfreuden gesorgt. Allerdings ist der ortsansässige Imbiss dem Andrang erlegen, die Schlange war recht lang und wollte trotz mehrmaliger Besuche nicht kürzer werden. Dafür war der Andrang an der Tiki-Bar recht überschaubar, bei den Temperaturen nicht verwunderlich. Cocktails schmecken nur richtig gut mit Schweiß auf der Stirn.

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Bei der Gelegenheit haben wir uns gleich die Autos am See angeschaut. Eine Augenweide. Und obwohl wir dieses Jahr schon auf einigen Treffen waren, gab es noch genug bislang unbekannte Fahrzeuge zu sehen. Dazu die einmalige Kulisse, einfach top. Wir sind noch einige Male über das Gelände geschlendert und es gab immer wieder Details zu entdecken oder Benzingespräche zu führen. Langeweile gab es definitiv nicht.

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Leider wurde die Urlaubsstimmung von einem Regenschauer unterbrochen. Deswegen haben viele Teilnehmer die Veranstaltung verlassen. Nach 10 oder 15 Minuten war der Regen Geschichte und da es jetzt Platz im Überfluss gab, sind auch wir samt Auto an den See runter. Hier herrschte jetzt die typische Atmosphäre wie ich sie von den vergangenen vier Nifty Treffen kenne. Kleiner, familiärer. Teilweise kam sogar die Sonne raus und es wurde fleißig umgeparkt um Fotos zu machen und Tee zu „kochen“.

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Als Fazit bleibt mir nur zu sagen: Top, alles richtig gemacht. Trotz einer Visite der Ordnungshüter war alles sehr entspannt. Das Gelände traumhaft und wenn das Wetter etwas besser gewesen wäre, dann hätte es vermutlich zu wenig Sand für alle gegeben.