The Hype The Last Chapter

Vor wenigen Tagen habe ich noch die Frage gestellt ob The Hype. Presented by Nifty dieses Jahr noch besser werden kann. Gestern kam die Realität lachend ums Eck, um mich ob dieser lächerlichen Frage zu ohrfeigen. Doch der Reihe nach 😉

Die Vorbereitungen für dieses Treffen waren bis zur letzten Minute recht hektisch. Am Vorabend wurde bei Dave noch eine Antriebswelle getauscht und ein Radlauf gebördelt, bei Knecke wurde das Fahrwerk noch neu vermessen und gewaschen war auch noch nichts. Das bedeutet natürlich früh raus am Sonntag, um noch die Restarbeiten erledigen zu können. Schließlich war die Deadline um 7:30 Uhr, weil wir dieses Mal nicht alleine unterwegs waren. Wir haben uns mit drei weiteren Fahrzeugen von #Unzensiert getroffen und sind gemeinsam zum Treffen gefahren. 

Die Fahrt verlief ohne Zwischenfälle und auf halbem Weg haben wir noch ein paar andere Teilnehmer getroffen. Denen sind wir auf den letzten Metern hinterher gefahren und damit auch falsch abgebogen wie vermutlich die ersten 10% der Gäste. Was den Weg an sich angeht wäre das sogar die bessere Zufahrt gewesen. An dem Bordstein kurz vor den Serpentinen hat es wohl häufiger gescheppert und der letzte Winkel kurz vor dem Gelände ist auch fies.

Nach der Ankunft galt es sich ein schönes Plätzchen zu suchen, was um 9:00 Uhr noch kein Problem dargestellt hat. Danach gings runter zum See und zur Bar, Verpflegung und Nachschub sichern. An der Strandbar stand der Tiki Golf vom Dave, also haben wir uns selbst an einem der Fässer geparkt und dem bunten Treiben auf dem Platz zugesehen. Und es gab einiges fürs Auge. Dazu das bomben Wetter, das hat gleich für eine ganz andere Atmosphäre als letztes Jahr gesorgt. Da kam die Bar eher grau und trist rüber. Jetzt aber kam Urlaubsfeeling auf und die Sandfläche war schnell gefüllt. Aus Richtung Grill kamen erste Duftnoten von gebratenem Fleisch zu uns rüber gezogen. Da läuft einem das Wasser im Mund zusammen. Dank Dave waren wir die ersten in der rasch länger werdenden Schlange für die Burger. Der Duft hat nicht zu viel versprochen, echt lecker. Auch wenn einem der Wind das „Zubehör“ vom Tisch oder ins Gesicht, nicht wahr Dave, bläst.

Zum Glück gab es neben dem Burgerstand noch den örtlichen Imbiss, einer alleine wäre gnadenlos untergegangen bei dem Andrang. Die Schlangen schienen zeitweise nicht kürzer zu werden. Auch die Cocktailbar hat regen Zuspruch erfahren, ganz im Gegensatz zum Vorjahr. Da hätte es Glühwein gebraucht. 

Frisch gestärkt ging es einmal Quer über das Gelände. Inzwischen gut gefüllt, sowohl Quantitativ wie Qualitativ. Viele schöne Fahrzeuge waren da und strahlten mit der Sonne um die Wette. Wir sollten mal über einen mobilen Sonnenschutz nachdenken, auf Dauer wird es schon arg warm. Knecke und ich standen an der Einfahrt, Dave am See unten. Zwischen beiden Getränkevorräten pendelnd habe ich knapp 8km zurückgelegt. Und fast jedes Mal neue sehenswerte Autos entdeckt. 

Nachdem ab etwa 13:00 Uhr Wild- und Umparken erlaubt war, wurde es am See ziemlich voll. Stellenweise ging es weder vor noch zurück. Das tat der ausgezeichneten Stimmung aber keinen Abbruch. Musik, Sonne und Location taten ihr übriges. Urlaubsfeeling pur 🙂

Abgesehen von einem leichten Sonnenbrand und einer gerissenen Antriebswellenmanschette sind wir heil zuhause angekommen. 

Leider soll es das letzte Treffen dieser Art sein 🙁