Nifty. Trippin v3.0

Weil daheim schwitzen jeder kann, ging es am Sonntag zum zweiten Mal nach Elz zu Nifty. Nachdem wir letzten Monat bei Gold Digger waren, lautete der Name der Veranstaltung dieses Mal Trippin. Knecke und Sascha hatten Tickets und weil wir mit sechs Personen unterwegs waren, bin ich selbst gefahren. Die Anreise gestaltete sich entspannt bis Sascha Öldruckprobleme meldete. Bei den sommerlichen Temperaturen und einem längeren Stück bergauf ist es dem Öl möglicherweise etwas zu warm geworden. Wobei es bei 10W60 schon verdammt warm werden muss. Wir haben eine kurze Zwangspause auf dem Standstreifen in einer Baustelle machen müssen, um die Lage zu prüfen. Nachdem der Motor etwas abgekühlt war und auch die meisten Steigungen hinter uns lagen, haben wir beschlossen den Rest der Strecke gemütlich zu fahren um erneute Probleme zu vermeiden.

Am Veranstaltungsort angekommen habe ich mein Auto auf den Besucherparkplatz gestellt, während die anderen beiden glücklicherweise einen Parkplatz auf den Schattenseite der Halle bekommen haben. Die glühende Kugel am Himmel hat unbarmherzig alles geröstet was nicht bei drei im Schatten war. Wahnsinn.

Die Veranstalter haben sich die Kritik vom letzten Mal zu Herzen genommen, damals war die Musik schmerzlich vermisst worden. Dafür war dieses Mal gesorgt. Ein kleines Mimimi muss ich allerdings anbringen, ohne das Gebäude gegenüber wäre an der Vorderseite kaum Musik angekommen. Eventuell noch einen Lautsprecher im Einfahrtsbereich aufstellen.

Für was zu futtern war gesorgt und kalte Getränke gab es natürlich auch. Dieses Mal leider keine Donuts, frisch aus der Kühlung wären die bestimmt auch erfrischend gewesen 😉

Die Stimmung war wie gewohnt entspannt. Genau richtig um ein wenig in der Hitze zu dösen, Musik zu hören und ein paar schicke Autos zu begutachten. Wenn man dabei schnell genug war, um keine Röstaromen zu entwickeln…Das hat allerdings nicht jeder so gesehen, den anderen waren  es zu wenig Autos, zu wenig Programm und die Location hatte zu wenig Flair. Wie sagt der Rheinländer so schön “Jeder Jeck is anders”.

Die Heimreise verlief, abgesehen von dem wieder aufgetretenen Öldruckproblem, sehr entspannt. Inzwischen hatte die Sonne die Autos in fahrbare Kugelgrills verwandelt und mit dem 35° warmen Fahrtwind konnte man auch nicht von Abkühlung sprechen. Wenn also schon nicht von außen gekühlt werden konnte, dann wenigstens von innen…mit Eis für Alle 🙂