Germanized Car Fest 2K19!

Was tun, wenn man an einem Sonntag von Gelüsten nach unanständig süßen Backwaren übermannt wird? Richtig, man fährt nach Belgien zu seiner Stammbäckerei für richtig leckere Konditoreierzeugnisse 😉 Richtig gut wird es, wenn dann zwei Straßen weiter noch ein top Treffen veranstaltet wird. Wer uns kennt weiß jetzt schon wo wir waren 😀 Wir waren in Hechtel beim Germanized Car Fest. Wie der Name schon vermuten lässt eine Veranstaltung für Fahrzeuge hergestellt in Deutschland. Wobei es auch ein Honda CRX aufs Gelände geschafft hat 🙂 Diese findet, wie jedes Jahr, mitten im Ort auf zwei Grünflächen statt umringt von Wohnhäusern. Mein Dank gilt hier neben den Organisatoren, die das wirklich gut machen, auch den Anwohnern, die uns schon einige Jahre ertragen 🙂 Hoffentlich bleibt das noch länger so.

Die Anreise war dank einiger heftiger Regenschauer abenteuerlich. Zeit lag die Sichtweite bei wenigen Metern, dazu kam Aquaplaning und bei mir ein nicht mehr festsitzender Scheibenwischer auf der Beifahrerseite. Deswegen haben wir bei Düren einen kleinen Boxenstopp an der Tankstelle gemacht um den Wischerarm wieder zu befestigen. So hat das Auto auch mal wieder eine Unterbodenwäsche bekommen, die gab es schon lange nicht mehr 🙂 Bei sowas beneide ich ja den Dave um die Farbe seines Autos, da fällt der Schmutz bei weitem nicht so auf wie an meinem weißen Auto. Kurz vor dem Ziel hatte Daves Navigations-App mal wieder mit Orientierungsproblemen zu kämpfen und wähnte sich auf einer ganzen anderen Straße 🙂 Das hat schon fast soviel Tradition wie unsere romantischen Nebenstrecken, wobei das Eine auch einfach eine Folge des Anderen sein könnte 😉

Zum Glück war der Weg gut ausgeschildert und wir sind fast problemlos zum Gelände gekommen. Fast, weil sich manch einer am Schild vorbei träumt 🙂 Dafür hat er beim Wendemanöver zwei alte Bekannte getroffen, die ebenfalls auf dem Weg zum Treffen waren. Nachdem der für den Eintritt fällige Obulus entrichtet worden war, ging es daran sich ein schönes Plätzchen zu suchen. Da wir relativ früh da waren (Nummer 37 und 38), gab es direkt an der Einfahrt eine schöne Ecke zwischen zwei Ausstellern und einigen Bäumen. Also schön luftig geparkt und die Parkbank für die alten Leute aufgestellt 😉 Danach hab ich meinem Auto noch den Hintern abgewischt, um die Spuren des Regens zu beseitigen.

Der nächste Schritt bestand in einem 100m Fußmarsch zum Bäcker 😀 Endlich. Gebäck, Puddig, Zuckerglasur….ein Träumchen. Ich hatte morgens extra noch Kuchengabeln eingepackt, damit man sich gleich überall klebt 🙂 So lässt es sich leben, danach hat nur noch ein kleines Nickerchen gefehlt. Aber wir sind ja nicht zum Schlafen da. Also auf zu einer ersten Runde über den Platz. Mal schauen welche automobilen Kunstwerke den Weg nach Belgien gefunden haben. Angesichts der Beschränkung auf deutsche Fabrikate war die Auswahl recht gut, natürlich etwas VAG-lastig aber das bleibt bei vier Marken aus dem Konzern nicht aus. Das Treffen war ohne Bewerbung und dementsprechend waren nicht nur die üblichen Verdächtigen anwesend. Das erweitert den Horizont 🙂 

Natürlich war auch fürs leibliche Wohl gesorgt, der Schlange nach war es wohl gut. Wir waren vom Frühstück noch satt, deswegen gibt es keine eigene Erfahrung dazu. Ein Eiswagen war auch da, allerdings hat für richtiges Eiswetter die Sonne gefehlt. Die kam erst am Nachmittag raus. Feine Musik gab es auf die Ohren, auch in einer angenehmen Lautstärke. Wenn man sich den ganzen Tag anschreien muss, ist das doch sehr anstrengend. Darüber hinaus gab es Autoteile, Car-Hifi, Reinigungsmittel und Aufkleber. Leider hatten sie nicht das Plastikteil vom Sitz dabei, welches mir beim Ausladen des Schirmständer entgegen gebröselt kam. 

Die letzten beiden Absätze sind jetzt dem blöden Vodafone Netz zum Opfer gefallen, auf Speichern geklickt und naja Server nicht erreichbar. Leider bevor die Daten in der Datenbank gelandet sind 🙁 Sowas nervt und wenn das länger dauert hab ich deswegen morgen früh wieder Ärger damit @work.